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Elegante Parks, versteckte Paradiese


Gartenkunst und regionale Genüsse stehen im Mittelpunkt der von der Touristik-Palette Hude veranstalteten „Huder Gartenerlebnisse“, die im Mai als „Frühlingszauber“, im Juli als „Sommerblütenpracht“ und im Oktober als „Herbstglühen“ über die Bühne gehen. Jeweils ein Wochenende lang laden die teilnehmenden Garteninhaber alle Interessierten ein, ihre grünen Refugien in Augenschein zu nehmen. Unterschiedliche Themengärten verblüffen mit ungewöhnlichen Konzepten und origineller Flora, mit klar strukturierten Beeten, vollendetem Blütenzauber oder urwüchsiger Natur. Im ungezwungenen Gespräch können Gartengeheimnisse entschlüsselt und Insidertipps weitergereicht werden. Der sinnenfrohe Genuss wird komplettiert durch ein reichhaltiges gastronomisches Angebot. Vom Café über die Klosterschänke bis zum Bauernhaus-Restaurant reicht die Palette der Einkehrmöglichkeiten.

Ob Privatgarten, Parkanlage, Baumschule oder Kräutergärtnerei: Die Bandbreite der Themen ist groß. Traditionell mit von der Partie ist z.B. der Landschaftsgarten von Horst Evers. Rund 5.000 Quadratmeter groß ist sein Grundstück, das ein reetgedecktes Bauernhaus umschließt. Vielfältige Gehölze gedeihen auf der weiträumigen Rasenfläche. Zahlreiche ausgesuchte Sichtachsen und romantische Sitzecken vermitteln die Anmut eines englischen Landschaftsgartens. Ein sehenswertes Miniatur-Areal ist die 600 Quadratmeter zählende Garten-Oase von Tibke Vehlies. Eingefasst von dichten Hecken und Büschen entfalten stilvoll angelegte Beete ihren Reiz. Geschickt angeordnete Gehölze bannen den Blick ebenso wie effektvoll platzierte Skulpturen. Versteckte Nischen sind zusätzliche Ruhepunkte in diesem eher kleinen Garten, der eine stille Insel im Grundrauschen des Alltags darstellt.

Außergewöhnlich ist das Arboretum in Neuenkoop, wo Gehölzraritäten mediterranes Flair verbreiten. In Wüsting liegt das „Studio Kunst und Landschaft“; hier stehen Natur und Kunst in spannungsreichem Dialog. Auf 7.000 Quadratmetern erstreckt sich der kunstvoll modellierte Landschaftspark mit seinen vielen Baum- und Gehölzpflanzungen. Taxus-Formgehölze, Magnolien, Rosen und Stauden setzen die Plastiken namhafter Künstler wirkungsvoll in Szene.

Neben der Erkundung auf eigene Faust besteht die Möglichkeit, sich geführten Touren anzuschließen, darunter Kutschfahrten und Fahrradtouren. Die Klosterfreunde bieten eine Führung durch den historischen Von-Witzleben-Park an, der in der Regel nicht öffentlich zugänglich ist – hier wird Heimatgeschichte hautnah erfahrbar. Der Landdrost und Jägermeister Kurt Veit von Witzleben hatte im Jahr 1687 die Reste der alten Klosteranlage in Hude vom dänischen König Christian V. erworben. Dazu gehörten auch das Gelände um die heutige Ruine und die Liegenschaften mit Mühlen und Vorwerken. Der neue Besitzer ließ das ehemalige Abthaus zum Gutshaus umbauen, das die Familie bis heute nutzt. „Verweilen Sie in lauschigen Winkeln, umgeben von Duft und Farben und lassen Sie sich vom Charme der Gärten begeistern“, bitten die Veranstalter zu einem Ausflug der besonderen Art.

www.touristik-palette-hude.de



Urlaubsjournal 2017/2018

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