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Die Harpstedter Christuskirche ist eine ausgesprochen schöne und - mit 23 Fenstern - helle Barockkirche „aus einem Guss“, weil Kirchenschiff und Ausstattung nach dem Brand von 1739 in einem Zug neu errichtet wurden. Bei der Renovierung 2001 bis 2006 wurde sie wieder in ursprünglicher Weise hergestellt. Dank ihrer Voutendecke hat sie eine strahlende Akustik und wird viel für große Konzerte und Lesungen genutzt. Mit über 150 Konzerten in 11 Jahren, dazu einem sehr abwechslungsreichen Gottesdienstprogramm, ist sie eine Kulturkirche auf dem Land. Bis zu 800 Menschen finden in ihr bei guter Sicht Platz.

Baugeschichte

1242 wird zum ersten Mal die Kirche in Harpstedt erwähnt. Schon damals hatte das Kirchspiel Harpstedt die heutigen Ausmaße. Innerhalb des Kirchspiels gab es um 1250 noch eine Kirche in Groß Ippener und Kapellen, die von Harpstedter Geistlichen mitversorgt wurden. 1547 wurde die Reformation eingeführt. 1626 und schon wieder 1739 brannten die Martinskirche mit dem größten Teil des Fleckens ab.
Nach dieser letzten Katastrophe wurde der Flecken mit breiten und rechtwinkeligen Straßen als „Perle des Oldenburger Landes“ wieder aufgebaut. Die neue Kirche wurde im barocken Stil – schöner und größer als vor dem Brand – von 1742 bis 1753 errichtet und erhielt den Namen „Christuskirche“. Der Turm blieb unvollständig.

Die Orgel konnte erst 1766 gebaut werden. 1860 ergab sich die Möglichkeit, den Turm zu vollenden. Statt der im Entwurf geplanten Barockkuppel gab man ihr eine viereckige Turmhaube als Abschluss.

Ausstattung

Ihr Mittelpunkt ist der – in porzellanweiß und gold gefasste – Kanzelaltar von Hofbaumeister Johann F.B. Ziesenis von 1753 mit einem Abendmahlsbild von Anthon Thilo und sein Pedant – in gleichen Farben – der Orgelprospekt von 1796. Die Kirche hat eine Kinderecke und eine Meditationsecke aus bei der Renovierung übrig gebliebenen Steinen und dem alten Altarkreuz als Mittelpunkt.

Christusgarten

Die Kirche ist umgeben mit dem 2010 gebauten Bibelgarten, der jederzeit frei zugänglich ist. Der „Christusgarten“ hat 8 Stationen, die – beim Alten Testament beginnend – dann Leben, Sterben und Auferstehung von Jesus Christus mit passenden Pflanzen und Installationen sinnlich erfahrbar machen. Führungen, ggf. auch mit Kaffeetafel oder Andacht, vermittelt Heinfried Sander Telefon 04244/7671.
Infos www.christusgarten.de

Adresse: Lange Str.
27243 Harpstedt
Öffnungszeiten: Sonntags von 13.30 bis 17 Uhr, donnerstags 10 bis 12 Uhr und während der Sommerzeit auch 17 bis 18 Uhr. Ehrenamtliche „Kirchenöffner“ können Erläuterungen geben und Pilgern auf dem Jakobsweg einen Stempel.
Anreise: A1 Abfahrt „Groß Ippener“ (Nr. 59) Richtung Harpstedt. In Harpstedt an der ersten Kreuzung rechts Richtung Wildeshausen, nach der zweiten Bedarfsampel links in die Lange Str. Öffentl. Verkehrsmittel
Buslinien: 235 und 226 von Wildeshausen, 228 von Bassum/Syke, 229 von und nach Delmenhorst, 226 von und nach Bremen, im Sommer sonntags auch von und nach Delmenhorst mit dem Dampfzug „Jan Harpstedt“
Parkmöglichkeit: Auf dem Marktplatz direkt vor der Kirche und auf dem Parkstreifen rund um die Kirche Gastronomie/Hotellerie: Eiscafe und mehrere Restaurants direkt am Marktplatz neben der Kirche. Ein Hotel und mehrere Pensionen sind im Ort.


Urlaubsjournal 2017/2018

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