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Ursprünglich stand dieser einstöckige Galerieholländer („De Lütje Anja“ genannt) im Sulinger Ortsteil Groß-Lessen und wurde wahrscheinlich 1870 als Getreidemühle erbaut. Sie war bis 1958 an dieser Stelle in Betrieb. Aufgrund der Bauweise wird vermutet, dass der Achtkant vorher noch zu einer anderen Mühle mit einer anderen Funktion gehörte. Es war zu der Zeit nicht ungewöhnlich, dass ein Achtkant inklusive Kappe und Flügel verkauft, demontiert und an anderer Stelle wieder neu aufgebaut wurde.
1987 kaufte Dipl. Ing. Uwe Westphal die verfallene Mühle und ließ den Achtkant mitsamt Kappe nach Habbrügge transportieren. Hier wurde der Unterbau nach historischem Vorbild komplett neu aufgemauert. 1992 konnte der restaurierte Achtkant auf den Unterbau montiert werden. Zehn Jahre nach dem Ankauf wurden die Flügel angebracht. Nicht mehr benötigte Teile (wie Königswelle, Getriebe und Mahlwerk) finden sich jetzt in der Mühle Schweindorf (Ostfriesland) wieder. Im ehemaligen Steinboden befindet sich heute ein Trauzimmer und im früheren Absackboden eine Teestube.

Die Mühle in Habbrügge kann nach Anmeldung besichtigt und für Trauungen genutzt werden.
Kontakt: Uwe Westphal, Tel. 04222/6347
Die Windmühle in Ganderkesee-Habbrügge ist Teil der Niedersächsischen Mühlenstraße.



Urlaubsjournal 2017/2018

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