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Der Lohgerber Johann Conrad Menke baute diesen schönen dreistöckigen Galerieholländer im Jahr 1871. Die Mühle war anfangs eine reine Lohmühle, kombiniert mit einer Sägerei. Später wurde die Anlage um eine Dreschmaschine erweitert. Seit 1912 ist die Windmühle in Harpstedt im Besitz der Familie Nienaber. Zahlreiche Verbesserungen haben dazu beigetragen, dass sie noch lange in Betrieb war. So wurde 1928 der Steert durch eine Windrose ersetzt und die Flügel wurden komplett erneuert. Im Jahr 1961 wurden die hölzernen Flügel noch einmal ersetzt, diesmal allerdings durch Flügel aus Eisen.

Im Jahre 2009 begann die Totalsanierung, die 2011 abgeschlossen wurde. Nun erstrahlt die Mühle wieder im alten Glanz. Die Windmühle ist nicht nur ein Wahrzeichen für Harpstedt. Sie ist auch ein produzierendes historisches Denkmal und Teil der Niedersächsischen Mühlenstraße. Auch heute wird hier Getreide mit Hilfe der Windkraft frisch gemahlen, geschrotet oder gequetscht. Es werden Futtermittel, aber auch Mehle und Schrote zum Backen hergestellt.

Der Mühle ist ein Laden angegliedert, in dem die Zutaten für das eigene Brot erhältlich sind.

Öffnungszeiten: Mo-Fr. 7:30 - 18:00, Sa. 7:30 - 12:30 Uhr

Nähere Informationen unter: www.muehle-harpstedt.de



Urlaubsjournal 2017/2018

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