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Sechs Geest-Pfade:
"Barfuß" über die Planeten...

„Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne....“ singen die Huder Kinder im Herbst, wenn sie mit ihren Laternen durch den dunklen Abend wandern. Wie weit die Sonne, der Mond und die Sterne von ihnen entfernt sind, ahnen sie nicht, denn sie können noch nicht lesen. Ihre „Sterne“ sind nämlich die Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn, die am Nachthimmel mit bloßen Augen sichtbar sind und deren Entfernung zur Sonne auf dem Planeten-Pfad zwischen Hude und Wüsting ergründet werden kann. Da steht sie, die Sonne, inmitten einer Wiese als große „goldene“ Kugel, unter der man sogar rasten kann. In entsprechenden Abständen gibt es bronzene Tafeln mit interessanten Einzelheiten über die Planeten: „Venus“, lesen wir, „Durchmesser: 12.100 km. Anzahl der Monde: 0, Mittlere Entfernung zur Sonne: 108 Millio-nen Kilometer, Umlauf um die Sonne: 225 Tage, Oberflächentemperatur: + 482 °C“.

Nicht ganz so heiß ist es auf dem Barfußpfad in der Wildeshauser Geest. Er liegt direkt in Goldenstedt am „Haus im Moor“. Wer will, kann barfuß einmal durch das schwarze Moor stapfen, sinkt bis zu den Knöcheln in den Mutt ein und kann sich hinterher unter einer riesigen Schwengelpumpe die kostenlose Moorpackung wieder abwaschen. Ein Ausflug ins Moor über den Moorerlebnispfad mit den renaturierten Flächen ist einmalig. Wer es lieber bequem mag, nimmt das Moorbähnlein, das mit Geruckel und Gezuckel durch die urige Moorlandschaft schnauft. „Kunst in der Landschaft“ erlebt man in Hude auf dem Skulpturenpfad inmitten einer Wiesen- und Waldlandschaft am Lauf des Huder Baches. Hier hat der Bildhauer Wolf E. Schultz am „Skulpturenufer“ seine Werke aus Holz, Stahl, Stein und anderen Materialien aufgestellt. Den Walderlebnispfad „Schierenbuchen“ findet man bei Hatten. An vielen Exponaten wird der Waldaufbau erklärt, und Gästekinder können an unterschiedlich dicken und langen Hölzern musizieren. Der Huntepadd in Dötlingen, dem schnuckeligsten aller Dörfer in der Wildeshauser Geest, führt als Rundpadd in die abwechslungsreiche Landschaft des Huntetales: Buchenwälder, Steilufer und der Blick der Blicke über den Fluß. Die Hunteschleife, renaturiert in das ursprüngliche Flußbett. Die Dünen, die im Laufe der Jahrhunderte durch Bodenverkar-stung und Versteppung entstanden und im 18. und 19. Jahrhundert wieder aufgeforstet wurden. Der Blick ins Urstromtal: Seit der Saale-Eiszeit bahnt sich die Hunte hier ihren natürlichen Lauf. Auf einem Rundwanderweg erlebt man die ganze Vielfalt um Dötlingen, von der Quelle im Pastorenwald über die Großsteingräber „Glaner Braut“ bis zur 1200jährigen Dorfeiche ge-genüber der Firminuskirche. Den Prospekt „Der Huntepadd“ und ein umfangreiches Urlaubsjournal 2007/2008, auch mit „Urlaub auf dem Bauernhof“, übersendet der

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Urlaubsjournal 2017/2018

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