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Kulturgenuss und Flussromantik:
Götter, Gräber, Feldsteinkirchen

Wer vor der riesigen, knorrigen Eiche in Dötlingen steht und auf den tausendjährigen Kirchturm der Firminuskirche blickt, kann kaum ahnen, das dieses „Wunderwerk“ von Baum in jungen Jahren den Bau dieser Feldsteinkirche erlebt hat. Dorfmittelpunkt, Thing- und Richtstätte war sie in alten Zeiten - wenn sie erzählen könnte! Den schönsten aller Blicke hat man von der Quelle im Pastorenwald unterhalb des Turmes: Im Vordergrund der kleine See, dahinter das alte Bauwerk-Ensemble. Dötlingen ist eine Station auf der Rundroute „Kulturgenuss & Flussromantik“ in der Wildeshauser Geest. Die Drei-Tage-Tour beginnt und endet in Wildeshausen, dem Städtchen, das diesem Naturpark seinen Namen gab: Wie ein mächtiges Schiff ragt die Alexanderkirche vom Stadtpark aus in den Himmel, die einzige Basilika im Oldenburger Land, mit der besterhaltenen Stadtmauer aus dem 12. Jahrhundert. Ein Schlenker zum nahen Rathaus mit dem hochgotischen Stufengiebel und zum Gebäude des „Dampfkornbranntweinbrennereimuseums“ lohnt, bevor man wieder in die Pedale tritt. Auf zum Pestruper Gräberfeld. 500 Hügelgräber befinden sich hier aus der Zeit von 800 bis 200 v. Chr. - das größte Gräberfeld Nordeuropas inmitten großer Heideflächen. Ein Stopp am alten Schafstall sei uns danach gegönnt! Wer noch nie in seinem Leben im Inneren eines Großsteingrabes war, kann das in Kleinkneten nachholen, und wer auf den Spuren von Napoleon radeln möchte, kann im Schafstall von Varnhorn erleben, wie unkomfortabel der Feldherr zuweilen nächtigen mußte. Nur ein paar Pedalumdrehungen weiter entdeckt man die wohl bekanntesten archäologischen Monumente Norddeutschlands: Die Visbeker Braut und Bräutigam, sagenumwobene Großsteingräber. Und als Kultstätte den „Opfertisch“ - auf dem mehrere hundert Zentner schweren Deckstein ist noch die Blutrinne der Opfertiere zu sehen! „Schweizer“ hieß der Beruf jener Handwerker, die um 1870 mit Lettern im Setzrahmen setzten und auf dem Tiegel druckten. Von der Handpresse bis zur Tiegeldruckmaschine und Schnellpresse ist im Druckereimuseum in Sandkrug vieles rund um die Druckerkunst zu besichtigen. „Klappern gehört zum Handwerk“, wo dieser Spruch entstanden sein könnte, das sieht oder vielmehr hört man an der Wassermühle in Ostrittum, die malerisch am Nebenlauf der Hunte liegt. Für Kinder „Spitze“: Der danebenliegende Freizeitpark, der einst vom legendären Grafen Anton Günther gegründet wurde. Zuletzt erreichen wir das schnuckeligste Dörfchen weit und breit - Dötlingen mit prächtigen Fachwerkhäusern. Auf der Bank vor dem Püttenhus, in dem die Dorftrauungen durchgeführt werden, kann man herrlich rasten und in die Landschaft sehen. Immer nur am Lauf der Hunte entlang, durch Wälder, vorbei an Feldrainen und Wiesen geht es dann über den Hunteweg zurück nach Wildeshausen. Diese Strecke ist auch für Wanderer ein Genuss. Den Prospekt „Radfahren für Genießer“ mit Tourenangeboten ab 99,- € und das Urlaubsjournal 2011/2012, auch mit Ferienwohnungen auf dem Lande, übersendet der

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