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Tag der Regionen in den Naturparks Wildeshauser Geest und Dümmer

„Stadt, Land, Moorgeflüster“, „Wasser, Wind und Steine“, „Kulturgenuss und Flussromantik“ sind Attribute einer vielfältigen Erlebnisregion zwischen den attraktiven Städten Bremen, Oldenburg und Osnabrück.
Die Naturparks Wildeshauser Geest und Dümmer empfehlen sich für Natur- und Kulturfreunde, Rad- und Kanufahrer, Wanderer, Reiter und Gourmets. Das typische und Unverwechselbare dieser Region liegt in seinen vielfältigen Landschafts- und Vegetationsformen. Inmitten der reizvollen, von Flusstälern, Seen, Wäldern, Mooren, Sanddünen und Heiden durchzogenen Geestlandschaft, finden sich imposante Bauwerke wie Großsteingräber aus der Steinzeit, romanische Kirchen und eine Reihe von Wasser- und Windmühlen. Diese Region ist somit eine Oase für aktive Genießer.

Die Besonderheiten der Region hervorzuheben, ist Ziel des Tag der Regionen
Dieser Aufgabe stellen sich bis zu dreizehn Kommunen der Naturparks Wildeshauser Geest und Dümmer. Bereits im zehnten Jahr haben sie den Gedanken „Region“ aufgegriffen und bereiten gemeinsam den Tag der Regionen vor.

Zum Thema „Erleben auf dem Lande“ wird das vielfältige, lebendige Landleben dieser Städte und Gemeinden dargestellt. Lokale Dorfmuseen, Direktvermarkter, Bioland-Höfe, Gastronomiebetriebe, Ferienunterkünfte auf Bauernhöfen, Cafés, Kirchen, Künstler, Institutionen und Vereine präsentieren sich mit wechselnden Angeboten. Die beteiligten Kommunen haben die Möglichkeit, zu dem gemeinsamen Thema und dem Jahresmotto für Bremen und Niedersachsen erweiternde Untertitel zu formulieren, die die jährlich wechselnden Schwerpunkte besser verdeutlichen.

Unter dem diesjährigen Motto „BEGEGNUNG & BEWEGUNG, lokal – regional – fair“ präsentieren sich vom 23. September bis zum 9. Oktober zahlreiche Akteure aus den Städten und Gemeinden Barnstorf, Bassum, Bruchhausen-Vilsen, Goldenstedt, Großenkneten, Lemförde, Stuhr, Syke und Twistringen mit attraktiven Angeboten und lassen die Region erlebbar werden. Entdeckertouren zu Erneuerbaren Energiequellen und durch interessante Kultur-Landschaften sowie bunte Regionalmärkte werden geboten. Viele Betriebe aus Handwerk und Landwirtschaft geben Einblicke in lokal-nachhaltiges Wirtschaften. Der kulinarische Genuss mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln steht bei zahlreichen Gastronomiebetrieben oben an. Kultur- und Freizeiteinrichtungen geben Einblicke in die Geschichte/n und die Vielfalt vor Ort. Kirchen laden ein zum Erntedank. Entgegen dem Trend zur Globalisierung wird für regionales Wirtschaften geworben. Ein erster Schritt dazu ist es, viele Dinge aus der eigenen „Nachbarschaft“ zu kaufen. Damit werden lange Transportwege vermieden, die regionalen Wirtschaftskreisläufe und somit auch die Arbeitsplätze in der Umgebung gestärkt.

Wie entstand nun dieses themenbezogene Netzwerk?

Auf Initiative der Stadt Syke trafen sich 2002 die interessierten Kommunen zu mehreren Planungsgesprächen. Vereinbartes Ziel war, sich gemeinschaftlich mit zahlreichen lokalen Aktionen am Tag der Regionen längerfristig zu beteiligen. Schnell war eine gemeinsame Marketingstrategie gefunden. Man einigte sich darauf, die Veranstaltungen durch ein gemeinsames Programmheft, Sonderbeilagen in Zeitungen sowie im Internet auf den Seiten zum Tag der Regionen, der Naturparks und der beteiligten Kommunen zu bewerben. Jede beteiligte Kommune erklärte sich bereit, einen Grundbetrag zur Finanzierung der Öffentlichkeitsarbeit einzustellen.
Besonders erwähnenswert ist zudem die Förderung aus Mitteln der Regionalen Arbeitsgemeinschaft Bremen/Niedersachsen (RAG). Die RAG erarbeitete in den vergangen Jahren ein regionales Entwicklungskonzept, das hohe Ansprüche für das Zieldreieck aus Ökonomie, Ökologie und Lebensqualität setzt. Der Tag der Regionen wurde von der Stadt Oldenburg als Koordinator für dieses Leitprojekt in den Handlungsrahmen 2002/2003 eingebracht.
Durch einen gemeinsamen Förderantrag wurden drei weitere Jahre 50 % der Kosten für Werbemittel und Öffentlichkeitsarbeit durch LEADER+Mittel finanziert und auch die Niedersächsische Lottostiftung beteiligte sich in einem Jahr an den Kosten.

Wer sind die „Motoren“ der einzelnen Kommunen?
Die jährlich wechselnde regionale Koordination übernimmt eine bunte Mischung von Koordinatoren/innen aus verschiedenen Aufgabengebieten. Die Gruppe setzt sich aus Hauptverwaltungsbeamten sowie haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen aus den Bereichen der Wirtschaftsförderung, der Umweltämter, der lokalen Agenda 21, der Tourismusförderung und überregionaler Koordinationsstellen zusammen.

In allen beteiligten Kommunen sind die Akteure mit der Resonanz der Veranstaltungen sehr zufrieden, so dass sie sich inzwischen immer mehr an den Planungen und Vorbereitungen sowie den organisatorischen Aufgaben vor Ort aktiv beteiligen. Unter diesem Aspekt ist auch zukünftig mit einer eher steigenden Anzahl der Angebote zum Tag der Regionen in den Gemeinden und Städten der Naturparks Wildeshauser Geest und Dümmer zu rechnen.

Weitere Informationen und das Programm im Internet auf den Seiten der beteiligten Kommunen und unter folgen Adressen:
www.tdr-nds.de
www.wildegeest.de
www.tag-der-regionen.de

Regionale Koordinationsstelle 2011:
Barbara Herzig
Stadt Basssum
Alte Poststraße 14
27211 Bassum
Tel. (0 42 41) 84-69
E-Mail: herzig@stadt.bassum.de



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