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Über den Ursprung der Wassermühle in Wardenburg ist nur bekannt, dass sie zum Gut Hundsmühlen gehörte. 1310 ist die Rede von "Hunoldsmolen", was "Hunolds Mühle" bedeutet. Davon wurde der Name Hundsmühlen abgeleitet. Am Ende des 15. Jahrhunderts kam die Mühle in den Besitz des Grafen von Oldenburg.

Graf Johann VII vermachte die Mühle im Jahr 1576 seiner Frau als Morgengabe bei der Hochzeit. 1739 übernahm eine Gruppe von fünf Interessenten die Mühle - offensichtlich entgegen den Erwartungen des Amtsvogtes Hinüber, der sich schon als Eigentümer gesehen hatte. Der enttäuschte Amtsvogt ließ nichts unversucht, es den neuen Pächtern so schwer wie möglich zu machen: Er staute die Lethe und leitete sie sogar um, sodass die Mühle zeitweise trocken stand und sich ein langer Rechtsstreit entspann. 1820 besaß die Mühle drei Wasserräder und wurde als Getreidemühle sowie als Walk- und Ölmühle genutzt.

Heute beherbergt diese besonders idyllisch gelegene Mühle das Restaurant "Alte Wassermühle" mit einem gemütlichen Biergarten. Von den ursprünglich drei Wasserrädern dreht sich neben dem Biergarten zur Erinnerung immer noch ein Schaurad.

Kontakt: Oliver Boelssen, Tel. 04407/919800 und www.wassermuehle-wardenburg.de
Die Wassermühle in Wardenburg ist Teil der Niedersächsischen Mühlenstraße.



Urlaubsjournal 2017/2018

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